Spaß beim Ostereierschiessen

Zum alljährlichen Ostereierschiessen trafen sich wieder viele Bogenschützen am vergangenen Donnerstag im Schützenhaus Hagenburg. In diesem Jahr war Sandra Albrecht für den Ablauf des Ostereierschießens verantwortlich. Geschossen wurde auf fünf Scheiben in zweier Teams. Jeder Schütze hatte drei  Pfeile, diese mussten in zwei Minuten auf  bunte Luftballons geschossen werden. Nach dem letzten Durchgang wurde gewürfelt, um den Luftballons eine Punktzahl zu geben, so wusste niemand vorher wie viele Punkte die jeweiligen Farben bringen würden. Am Ende freuten sich Heiko Holzapfel und Nils Kruck mit 77 Punkten über Schokohasen und den ersten Platz!  Beim gemütlichen Beisammensein ließ man den Abend dann ausklingen.  Der neue Bogenplatz ist bereits aufgebaut und alle Bogenschützen freuen sich nun auf die lang ersehnte Außensaison.

   

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„Hyundai Archery World Cup“

Mit dem „Hyundai Archery World Cup“ kommt in diesem Jahr wieder ein Bogensport-Großereignis nach Deutschland, eher gesagt nach Berlin. Vom 08.-13. August werden dabei die weltweit besten Bogenschützen an den Start gehen. Unter ihnen auch die Berlinerin Lisa Unruh, die Silber bei den Olympischen Spielen in Rio gewonnen hat.
RIO DE JANEIRO, BRAZIL – AUGUST 11: Lisa Unruh of Germany    Quellennachweis:(Photo by Quinn Rooney/Getty Images)

Ab sofort sind Tickets über

Unverhofft zum Titel

Lea Marie Schweer von der Schützengesellschaft Hagenburg-Altenhagen hat die Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen gewonnen.

Im bayerischen Hof gewann Schweer in der Jugendklasse mit 565 Ringen vor Sarah Reincke (BCVS Villingen-Schwenningen), die 564 Ringe erreichte.

Es war ein im Wortsinne langer Weg zum deutschen Titel. Denn bevor es in Hof um nationale Ehren ging, standen die Europameisterschaften im französischen Vittel an. Schweer gehörte mit Marlene Fernitz, Elisa Tartler, Nils Schwertmann, Conrad Komischke und Matthias Potrafke zum Bundeskader, der in Welzheim zunächst eine zweitägige Vorbereitung absolvierte. Von dort ging es nach Vittel, dort erreichte Schweer die Runde der letzten 16, wo sie der Polin Magdalena Smialkowska 1:7 unterlag. Von den deutschen Schützen erreichte nur Komischke die letzten acht, dort war dann gegen den Schweizer Florian Faber Endstation.

Auch im Mannschaftswettbewerb war für die Deutschen nichts zu holen. Potrafke, Fernitz, Tartler und Schweer entschlossen sich kurzfristig, ihre Startplätze bei den nationalen Titelkämpfen wahrzunehmen. Nach neunstündiger Anreise erreichten sie Hof, Schweer ging ohne Druck in den Wettkampf, der eigentlich nicht geplant war. Es dauerte dann ziemlich lange, bis nach zwei Runden das äußerst knappe Ergebnis feststand. „Ich konnte es kaum glauben, musste erst mal überlegen, was ich mache“, sagte Schweer. Mit Hauke Kuhlmann (SG Lauenau) war ein weiterer Schaumburger erfolgreich. Kuhlmann wurde in der Juniorenklasse mit 575 Ring Vizemeister hinter Jannis Kramer (BSC BB Berlin), der 577 Ring schoss.

Quellennachweis: Schaumburger Nachrichten, Heinz- Gerd Arning